Korittke Verpackung GmbH
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Papiersorten

WellpappeUm Wellpappe zu erhalten, werden Wellenpapiere und Deckenpapiere für die Innen- und Außendecke miteinander verklebt. Dabei können verschiedene Papiersorten kombiniert werden. Das heißt, für jede der drei Komponenten kann eine jeweils andere Papiersorte verwendet werden. Gemäß des späteren Verwendungszwecks und der gewünschten Eigenschaften der Verpackung, entscheidet sich, welche Kombination am geeignetsten ist.

Deckenpapiere bilden sozusagen die Außenhaut der Verpackung. Das Deckenpapier sollte besonders robust sein, damit die Verpackung das Packgut optimal vor den bei der Handhabung auf sie einwirkenden Kräfte schützt. Während eine glatte Oberfläche des Papiers die Bedruckbarkeit begünstigt, sorgt eine rauhe Unterseite für gute Haftung an der Wellenbahn.

Da es ein besonders belastbares Deckenpapier ist, eignet sich Kraftliner sehr gut für Gefahrengüter oder andere anspruchsvolle Produkte. Diese Papiersorte besteht zu 80 Prozent aus Sulfatzellstoff und bis zu 20 Prozent aus Altpapier. Sie bietet die beste Festigkeiten und glatteste Oberfläche. Auf ihr haften daher Klebebänder aus Polypropylen (PP) am besten und sie lässt sich gut bedrucken. Dank seiner rauhen Unterseite eignet sich Kraftliner hervorragend als Außen-bzw. Innendecke, da es beim Verkleben sehr gut an der Wellenbahn haftet.
Ein zwei oder mehrlagiges Deckenpapier, das gänzlich aus Altpapier besteht, wird als Testliner bezeichnet. Es setzt sich zusammen aus einer Decken- sowie einer dickeren Unterlage. Die Oberfläche ist hier rauher als bei Kraftliner-Papier. Testliner bietet eine günstigere Alternative zu Kraftliner. Um jedoch die gleiche Stabilität wie Kraftliner-Papier zu erreichen, benötigt man ein höheres Flächengewicht.

offenepappeDie Wellenbahn gibt der Pappe ihre Stabilität und Pufferwirkung. Das Wellenpapier muss daher einerseits eine hohe Steifigkeit ausfweisen, andererseits aber elastisch genug sein, um bei nachlassendem Druck wieder in die Ausgangslage zurück zufedern.
Wellenstoff ist ein Wellenpapier aus hochwertigem Altpapier sowie Wellpappenabfällen. Die benötigten Festigkeitswerte können durch festigkeitssteigernde Zusätze erreicht werden.
Ein Wellenpapier mit sehr hoher Festigkeit ist Halbzellstoff. Dieses aus chemisch halb aufgeschlossenen Holzfasern bzw. Sulfatzellstoff hergestellte Wellenpapier ist besonders widerstandsfähig gegen Stoßbelastungen.

 Jede Papiersorte ist zudem in unterschiedlichen Flächengewichten bzw. Grammaturen erhältlich. Dieses wird in Gramm pro Quadratmeter (g/m²) angegeben. In der Regel gilt, je höher das Flächengewicht, desto fester das Papier. Deckenpapiere haben üblicherweise ein Flächengewicht von 90 g/m² bis zu 400 g/m². Bei Wellenpapieren sind Flächengewichte zwischen 90 g/m² und 140 g/m² üblich.